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Der Philip C. Jessup International Moot Court Wettbewerb ist der größte und älteste internationale Wettbewerb auf dem Gebiet des Völkerrechts. Gegründet wurde er 1959 von Studenten der Harvard und der Columbia University sowie der University of Virginia. Seither wird er jährlich von der International Law Students Association (ILSA) organisiert. Zurzeit nehmen etwa 2.500 Studentinnen und Studenten von über 500 Universitäten aus etwa 90 Ländern teil.

Jede Universität darf ein Team, bestehend aus 2-5 Studierenden und Coaches ins Rennen schicken. Die Teams bearbeiten während des Wettbewerbs einen fiktiven Fall, der von ILSA gestellt wird und sowohl aktuelle, als auch klassische Probleme des Völkerrechts enthält. Die Studierenden vertreten die streitenden Staaten in einem Verfahren vor dem IGH. Die Teams repräsentieren die Staaten sowohl auf Kläger- als auch auf Beklagtenseite. Es sind zunächst Schriftsätze (“Memorials”) einzureichen, um dann in einer mündlichen Verhandlung (“Pleadings”) – jeweils in englischer Sprache – gegen die Teams der anderen Universitäten anzutreten.