Lehre und Forschung am Lehrstuhl umfassen Verfassungs-, Verwaltungs-, Völker- und Europarecht. Forschungsschwerpunkte liegen im Wirtschaftsvölkerrecht und internationaler Menschenrechtsschutz.

Aktuelles

Ausschreibung studentische Hilfskraft

Am Lehrstuhl ist ab dem 1. Oktober 2016 eine Stelle als studentische Hilfskraft mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 6 bis 8 Stunden zu besetzen. Näheres entnehmen Sie der Ausschreibung.

Call for Papers: Zivilrechtliche Haftung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen, Workshop am 31.03.2017 in Berlin

Gemeinsam mit dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) veranstaltet der Lehrtstuhl am 31. März 2017 in Berlin einen Workshop zum Thema „Zivilrechtliche Haftung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen“. Dazu werden Beiträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern gesucht, die sich mit einzelnen Fragen dieses Themenkomplexes befassen. Einreichungsfrist für den abstract (500 Worte) ist der 15.9.2016. Hier finden Sie weitere Hinweise.

Internationale Tagung „Human Rights in the Extractive Industries: Conflicts and Regulatory Responses“

Vom 20.-22. Juli 2016 fand eine internationale Tagung zum Thema „Human Rights in the Extractive Industries: Conflicts and Regulatory Responses“ in Frankfurt am Main statt. Die Tagung wurde von der Deutschen Stiftung Friedensforschung und der Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung finanziell unterstützt. Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Blogbeiträge von Ricarda Rösch und Franziska Oehm zum Malabo-Protokoll des African Court of Justice and Human Rights

Ricarda Rösch und Franziska Oehm haben „Thinking globally, acting regionally – Towards the regionalization of international criminal law“ und „Thinking globally, acting globally (II) –  The case of corporate criminal liability and economic crimes“ auf Völkerrechtsblog veröffentlicht.

Blogbeitrag von Prof. Krajewski zum Thema Menschenrechte und Rohstoffe

Prof. Krajewski hat „Menschenrechte als Antwort auf Verteilungsfragen im transnationalen Rohstoffrecht“ auf Völkerrechtsblog veröffentlicht.

Neue Studie zu Modellklauseln zum Schutz von Öffentlichen Dienstleistungen in Freihandelsabkommen

Prof. Krajewski hat für die European Public Service Union (EPSU) und die Arbeiterkammer Wien eine Studie mit dem Titel „Model clauses for the exclusion of public services from trade and investment agreements“ verfasst und am 21. April in Brüssel vorgestellt. Darin wird gezeigt, wie öffentliche Dienstleistungen in Freihandelsabkommen geschützt werden können.

Gutachten zur Verankerung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen im deutschen Recht

Im Auftrag von Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und Oxfam haben die Berliner Kanzlei Geulen & Klinger und Prof. Krajewski ein Gutachten zur Verankerung einer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen im deutschen Recht erstellt, das einen Gesetzentwurf enthält, der in Deutschland ansässige  Unternehmen verpflichten würde, wesentliche menschenrechtliche Risiken in ihren Auslandsgeschäften zu prüfen und ihnen vorzubeugen. Hierüber hat die Frankfurter Rundschau am 17. März 2016 berichtet.

Studie zum Vorschlag der EU-Kommission für den Investitionsschutz in TTIP

Prof. Krajewski und Rhea Hoffmann haben eine Studie zum Vorschlag der EU-Kommission für das Investitionsschutzkapitel in TTIP verfasst. Die Studie ist bei der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht und ist hier erhältlich.

Neuerscheinungen

10095_00_detailVerhältnismäßigkeit im Völkerrecht, herausgegeben von u.a. Mirka Möldner (Mohr Siebeck, 2016).

Der Band beleuchtet Begriff, normative Grundlagen, Umfang und Anwendungsfelder des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit im Völkerrecht. Dabei wird deutlich, dass der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Völkerrecht weniger einheitlich genutzt wird als im nationalen Recht. Das dahinterstehende Prinzip der Abwägung verschiedener Interessen bietet jedoch im Völkerrecht Chancen für einen gerechten Ausgleich und eine Methodik als prüffähigen Maßstab.

 

Shifting Paradigms in International Investment Law, herausgegeben von Steffen Hindelang und Markus Krajewski (OUP, 2016). Hier finden Sie ein Bestellformular.

Aus der Verlagsbeschreibung: „International investment law is in transition. Whereas the prevailing mindset has always been the protection of the economic interests of individual investors, new developments in international investment law have brought about a paradigm shift. (…). Shifting Paradigms in International Investment Law addresses these changes against the background of the UNCTAD framework to reform investment treaties. The book analyses how the investment treaty regime has changed and how it ought to be changing to reconcile private property interests and the state’s duty to regulate in the public interest. “

 

https://www.mohr.de/uploads/tx_sgpublisher/produkte/produktbilder/9900_00_detail.jpgDie universelle Durchsetzung des Rechts auf Nahrung gegen transnationale Unternehmen von Ibrahim Kanalan (Mohr Siebeck, 2015).

Aus der Verlagsbeschreibung: „Ist das Recht auf Nahrung universell einklagbar? Kann es gegen transnationale Unternehmen durchgesetzt werden? Ibrahim Kanalan setzt sich kritisch mit Bedenken gegen die Einklagbarkeit des Rechts auf Nahrung sowie die Bindung transnationaler Unternehmen an die Menschenrechte auseinander und zeigt Möglichkeiten der Durchsetzung des Rechts auf Nahrung gegen transnationale Unternehmen.“

 

Hinweise zur Abholung von Klausuren und Scheinen

Bitte wenden Sie sich zur Abholung von Scheinen und Klausuren aus den vergangenen Semestern an die MitarbeiterInnen des Lehrstuhls in den Räumen 0.154 und 0.155 sowie 0.126 und nicht an das Sekretariat.

Bitte beachten Sie: Die Abschlussklausuren der Vorlesung „Europarecht I“ und die Modulabschlussklausuren „Europa- und Völkerrecht I“ aus dem Wintersemester 2015/2016 können nur Donnerstags von 14 bis 16 h in Raum 0.154 abgeholt werden.