Navigation

Philip C. Jessup International Moot Court

„When the facts are on your side, pound the facts. When the law is on your side, pound the law. If you’re weak on both, pound the table.“

Der Philip C. Jessup International Moot Court ist der größte und älteste internationale Moot Court im Völkerrecht. Bei dem Wettbewerb geht es um eine simulierte Gerichtsverhandlung in englischer Sprache vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. Die Teams repräsentieren die streitenden Staaten sowohl auf Kläger- als auch auf Beklagtenseite. Bei der nationalen Vorausscheidung trifft das Team auf die anderen TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland und hat die Chance, sich für die internationale Runde in Washington D.C. zu qualifizieren.

Ein Moot Court sollte in keinem Lebenslauf fehlen, weil…

… er dich fit für die Praxis macht: für ein Semester schlüpfst du in die Rolle eines Anwalts. Du arbeitest sowohl an einem Schriftsatz für den Kläger, als auch dem Beklagten. Während der mündlichen Phase überzeugst du mit deinem Pleading die Richter.

englisch danach kein Problem für dich ist: der gesamte Wettbewerb findet auf Englisch statt. Somit lernst du mit englischsprachiger Literatur zu arbeiten, juristisch auf Englisch zu argumentieren und mündlich in englischer Sprache zu überzeugen.

… du in Rhetorik und Argumentationstechniken geschult wirst: sowohl in den Schriftsätzen als auch im mündlichen Vortrag trägst du in prägnanter, souveräner und stringenter Weise die Kernargumente für deinen Mandanten vor.

Teamwork hier gelebt wird: während des gesamten Wettbewerbs arbeitet das Jessup-Team auf ein gemeinsames Ziel hin. Sowohl die Schriftsätze als auch die Pleadings werden vom ganzen Team gemeinsam erarbeitet und vorbereitet. Gemeinsam erlebt man unvergessliche Momente und diese intensive und spannende Zeit schweißt ungemein zusammen.

… du ein Experte für Völkerrecht wirst: der Sachverhalt enthält nicht nur klassische Fragen des Völkerrechts, sondern wirft auch aktuell diskutierte Probleme auf. Du setzt dich intensiv mit den wichtigsten völkerrechtlichen Verträgen auseinander und lernst das Verfahren vor dem IGH kennen.

… der Jessup-Spirit jeden vereinnahmt: du lernst viele interessante und spannende Menschen kennen, mit denen du schon jetzt eine Gemeinsamkeit teilst. Außerdem gibt der Jessup dir die Möglichkeit mit international angesehenen Völkerrechtlern, Anwälten, Professoren, IGH-Richtern ins Gespräch zu kommen.

… du folgende Nachweise erlangst: Seminarschein (nicht SPB Schein), der eine Promotion ermöglichen kann, Freischussverlängerung für das Staatsexamen, Fremdsprachenzertifikat, Jessup-Urkunde

Facts

 

Das FAU Team 2017 (v.l. Anna Lena Helmreich, Tim Walz, Natalie Zmija und Laura Hellweg)

Das Team 2017 in Passau (v.l. Anna Lena Helmreich, Tim Walz, Natalie Zmija, Laura Hellweg)

 Das FAU Team 2018 mit Ehrengästen und Richtern bei der Generalprobe im Wassersaal der Orangerie

Das Team 2018 mit Richtern und geladenen Gästen aus Politik und Praxis bei der Generalprobe im Wassersaal der Orangerie

 

Das Team 2018 bei der Abschlussgala in Kiel

Das Team 2018 bei der Abschlussgala in Kiel (v.l. Florian Kirschner (Coach), Pia Zecca, Johanna Freitag, Vera Hye, Hanna Geks, Tim Walz (Coach), Nicole Herold)

Der Philip C. Jessup International Moot Court Wettbewerb ist der größte und älteste internationale Wettbewerb auf dem Gebiet des Völkerrechts. Gegründet wurde er 1959 von Studenten der Harvard und der Columbia University sowie der University of Virginia. Seither wird er jährlich von der International Law Students Association (ILSA) organisiert. Zurzeit nehmen etwa 2.500 Studentinnen und Studenten von über 680 Universitäten aus 100 Ländern teil.

Jede Universität darf ein Team, bestehend aus 2-5 Studierenden und Coaches ins Rennen schicken. Die Teams bearbeiten während des Wettbewerbs einen fiktiven Fall, der von ILSA gestellt wird und sowohl aktuelle, als auch klassische Probleme des Völkerrechts enthält. Die Studierenden vertreten die streitenden Staaten in einem Verfahren vor dem IGH. Die Teams repräsentieren die Staaten sowohl auf Kläger- als auch auf Beklagtenseite. Es sind zunächst Schriftsätze (“Memorials”) einzureichen, um dann in einer mündlichen Verhandlung (“Pleadings”) – jeweils in englischer Sprache – gegen die Teams der anderen Universitäten anzutreten.

Be part of the FAU Jessup Family!

Weiterführende Informationen

Ansprechpartner: Frederike Mebus und Prof. Dr. Markus Krajewski